Veranstaltung

„Laster der Nacht“ – Openair Kino im Oldenburger Wallmuseum

"Laster der Nacht"

Heute Abend gibt es eine ganz besonders seltene Möglichkeit noch einmal das Sommerwetter nutzen und einen Openair-Kinoabend der besonderen Art zu geniessen. Ab 20.30 Uhr sind auf dem Museumshof im Wallmuseum in Oldenburg vier Stummfilme zu sehen, die ganz nostalgisch live am Klavier und mit der Violine begleitet werden. Das Wanderkino „Laster der Nacht“ präsentiert ein Oldtimer – Feuerwehrfahrzeug (Magirus Deutz, 1969), in das die gesamte Kino-, Ton- und Lichttechnik integriert ist. Mit Einbruch der Dunkelheit erleben die Besucher die Filme „Ein Hundeleben“ (1918) von Charlie Chaplin, „The House“ (1917) von Fatty Airbuckle, „The Inventor“ (1913) von Mark Senett sowie „Der Hufschmied“ (1920) von Buster Keaton.

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In „Ein Hundeleben“  tritt Chaplin in seiner berühmten Rolle als Vagabund auf. Es geht ihm sehr schlecht, er hat keine Arbeit und kein Geld. Sein einziger Trost ist sein Begleiter der Hund Scraps. Nachdem der Diebstahl von zwei Würsten für sich und seinen Hund gescheitert ist, findet Charlie nicht nur eine Tänzerin, die ihn anlächelt, sondern auch eine Geldbörse. Diese gehört jedoch einigen Gangstern, die sie zurückhaben wollen. Doch Charlie und Scraps wehren sich und am Ende hat der Tramp zum ersten Mal eine Frau an seiner Seite und ein bisschen Geld.

Fatty Airbuckle, dessen Film „The House“ als zweiter zu sehen sein wird, gilt als Erfinder der Tortenschlachten und als einer der größten Komiker der Stummfilmzeit überhaupt. Der bis dahin größte Hollywoodskandal, in dem es um den Tod einer Schauspielerin während einer wüsten Orgie mit Airbuckle ging, beendete 1921 seine Karriere.

Mark Senett gilt als eines der größten Multitalente des Films und außerdem als Entdecker fast aller Slapstickstars dieser Epoche. Als Regisseur kann sein Kurzfilm „The Inventor“ aus dem Jahr 1913 entdeckt werden.Wikipedia en.wikipedia.org/wiki/File:Busterkeaton_edit.jpg

In „Der Hufschmied“ arbeitet Buster Keaton, der Mann, der niemals lachte, in einer Schmiede. Er muss sich viel Kritik von seinem Chef gefallen lassen, der dann aber plötzlich verhaftet wird. Keaton ist nun auf sich allein gestellt und muss einem wählerischen Pferd die Hufeisen verpassen, einer unzufriedenen Dame einen Sattel, Wagenteile einem Snob. Doch all das klappt immer nur zum Teil – sehr zum Spaß für die Zuschauer.

Karten zum Preis von 7,50,- € sind an der Abendkasse erhältlich.

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